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UWK Summer School 2025

Hosting-Organisationen
Universität für Weiterbildung Krems (UWK)
Verantwortliche Personen
Anja Grebe
Beginn
Ende

Die interdisziplinäre Summer School “AI will sort it… out? Practices of collecting, archiving and curating in the age of digital transformation” widmete sich dem Sammeln, Archivieren und Kuratieren im Kontext digitaler Transformation. Im Zentrum standen die Potenziale und Auswirkungen digitaler Technologien, insbesondere generativer KI und Extended Reality, auf den Umgang mit materiellem und immateriellem Kulturerbe. Die Veranstaltung griff damit aktuelle Fragen der Digital Humanities auf: Wie verändern digitale und hybride Sammlungen den Zugang zu Geschichte, Identität und Wissen? Welche Rolle spielen KI-gestützte Verfahren für Auswahl, Erschließung, Präsentation und Vermittlung kultureller Güter? Und wie lassen sich digitale Praktiken mit ethischen Anforderungen und Nachhaltigkeitszielen verbinden? 

Über das Projekt 

Die Summer School wurde vom 2. bis 4. Juli 2025 an der Universität für Weiterbildung Krems durchgeführt. Veranstaltet wurde sie vom Department für Kunst- und Kulturwissenschaften in Kooperation mit Dr. Helmut Neundlinger von in scope GmbH. Sie richtete sich an Nachwuchsforscher:innen und Fachleute aus den Digital Humanities, Archiven, Museen, Ausstellungen, der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie angrenzenden Bereichen. 

Das Programm kombinierte Keynotes, Vorträge, Workshops, Diskussionsformate und informellen Austausch. Inhaltlich standen Praktiken des “sorting out” und “sorting in” im Mittelpunkt, also die Frage, wie materielle und immaterielle Sammlungen ausgewählt, geordnet, zugänglich gemacht und bedeutungsvoll vermittelt werden. Dabei wurden konkrete Projekte und Tool-Entwicklungen ebenso diskutiert wie methodisch-theoretische Perspektiven auf KI, Kulturerbe, Ethik, Bildrechte, Technikphilosophie, Vermittlung und Nachhaltigkeit. Die ursprünglich geplanten Posterpräsentationen entfielen mangels Einreichungen. 

Insgesamt nahmen einschließlich Vortragender und Organisator:innen 30 Personen an der englischsprachigen Summer School teil. Die Beiträge und Diskussionen zeigten eine große Bandbreite an Zugängen zum Thema KI und Kulturerbesammlungen und ermöglichten einen internationalen und interdisziplinären Austausch. Von den Vortragenden bereitgestellte Präsentationen wurden den Teilnehmer:innen im Anschluss über ein passwortgeschütztes Repositorium zugänglich gemacht. 

Als nachhaltige Dokumentation und Weiterführung der Summer School ist eine Veröffentlichung ausgewählter Beiträge im “DAC – Digital Journal for Arts and Cultural Studies | Digitales Journal für Kunst- und Kulturwissenschaften” vorgesehen. Der Peer-Review-Prozess wurde gestartet; das Erscheinen der Ausgabe ist für 2026 geplant. Damit sollen zentrale Ergebnisse der Summer School der internationalen DH-Community, Interessierten in Museen und Kulturerbeeinrichtungen sowie Studierenden offen zugänglich gemacht werden.