ÖNB Labs Symposium 2024
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- Österreichische Nationalbibliothek
- Beginn
- Ende
Die GLAM Labs (Galleries, Libraries, Archives & Museums) haben sich, wie am Beispiel der ÖNB Labs ersichtlich ist, als Service innerhalb der GLAM-Institutionen etabliert, die mit cultural heritage-Daten auf bestimmte Weisen arbeiten. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung ist eine internationale Community entstanden, die regelmäßig neue cultural heritage-Objekte und -Assets als Daten, Tools und didaktische Angebote entwirft, produziert und bereitstellt. Für die multidisziplinäre Forschung, besonders mit der Ausrichtung auf die Digital Humanities wie sie auch die Konsortiumspartner*innen von CLARIAH-AT auszeichnet, ist dies von großem Nutzen. Aber auch das Experimentieren und Entdecken durch jegliche Interessierte sowie die Ausstellung von digitalen Kunstwerken wird durch die jeweiligen Labs gefördert. Durch ein öffentliches Symposium wird für die Fragestellungen der Digital Humanities sowie der Data und Computer Sciences sensibilisiert. Zwei der wichtigsten Punkte aus den Leitlinien bzw. Visionen von CLARIAH-AT und DARIAH, „Training und Bildung“ sowie „Communities“ stehen im Mittelpunkt unseres Plans eines Symposiums, da ein solches direkt zur Pflege der Wissensgesellschaft beiträgt.
Das ÖNB Labs Symposium 2024 widmete sich dem Schwerpunktthema „Newspapers as Datasets.“. Historische Zeitungen zählen zu den gefragtesten Sammlungsbeständen in Gedächtnisinstitutionen und bieten vielfältige Zugänge für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit. Das Symposium führte die langjährige Tradition der ÖNB Labs Symposien fort und bot eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities, insbesondere im Bereich „Collections as Data“, zu diskutieren. Neben wissenschaftlichem Austausch stand auch das fünfjährige Jubiläum der ÖNB Labs im Mittelpunkt.
Über das Projekt
Die Veranstaltung fand am 25. und 26. November 2024 in den Räumlichkeiten der Österreichischen Nationalbibliothek statt und versammelte über 70 Teilnehmende aus dem In- und Ausland, darunter 17 Vortragende von renommierten internationalen Institutionen. In vier thematisch vielfältigen Panels wurden technologische Innovationen und Künstliche Intelligenz, infrastrukturelle Perspektiven, ethische Fragestellungen sowie praxisorientierte Projekte zur Arbeit mit historischen Zeitungen als Datensätzen vorgestellt. Ziel war es, den internationalen Austausch zu fördern, multidisziplinäre Perspektiven einzubinden und Impulse für nachhaltige, ethisch reflektierte Forschung zu geben.