Infos
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Das Ziel der regelmäßigen Förderausschreibung von CLARIAH-AT ist es, Forschungsvorhaben zu unterstützen, die im Einklang mit der Digital Humanities Austria Strategie 2021+, sowie den strategischen Zielen der Infrastrukturkonsortien CLARIN-ERIC und DARIAH-EU (siehe DARIAH Strategieplan 2019-2026) stehen.
Antragsberechtigt sind Mitarbeiter:innen der derzeit 11 Partnerinstitutionen.
CLARIAH-AT hat sich zum Ziel gesetzt, Early Career Researchers, die im Bereich der Digital Humanities forschen und nur geringe oder keine anderen Fördermöglichkeiten haben, finanziell zu unterstützen. Die Stipendien stellen eine Investition in die Zukunft und Weiterentwicklung der Digital Humanities in Österreich dar. Derzeit können folgende Förderungen beantragt werden:
Mit einem Transkribus CLARIAH-AT Stipendium können NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich Digital Humanities (DH) & Cultural Heritage mit Sitz in Österreich kostenlose Transkribus Credit Packages für die (handschriftliche) Texterkennung ihres Forschungsmaterials im Rahmen ihrer Masterarbeit, Dissertation, Papers oder ihres individuellen Projekts (ohne Drittmittel) erhalten.
Bitte senden Sie uns eine kurze Beschreibung des Projekts bzw. der Arbeit, an dem/der Sie arbeiten, sowie einige Hintergrundinformationen zu Ihrer Person über das Bewerbungsformular auf der Transkribus-Website. Die Daten sowie die Forschungsergebnisse des Projekts bzw. der jeweiligen Arbeit sollen der Digital Humanities & Cultural Heritage-Forschungsgemeinschaft im Sinne der FAIR-Prinzipien zur Verfügung gestellt und nach-genutzt werden.
Bewerben Sie sich für das CLARIAH-AT Transkribus Stipendium
Softwarelizenzen für Programme, die für Forschungen im Bereich der Digital Humanities & Cultural Heritage eingesetzt werden, sind oftmals teuer. Mit dem Stipendium will das Konsortium junge WissenschaftlerInnen unterstützen, die für die Umsetzung Ihrer Forschungsarbeit eine bestimmte Software benötigen, diese aber nicht über Ihre Universität oder Arbeitsstätte finanziert bekommen.
Prinzipiell können pro Antrag bis zu €500.- beantragt werden (höhere Beträge sind in gut begründeten Ausnahmefällen möglich). Es können pro Person pro Jahr durch die Einreichung mehrerer Anträge bis zu €1000.- an Stipendien ausgezahlt werden, Doppelförderung eines Softwareprodukts ist aber nicht möglich.
Wenn Sie an einem solchen Projekt arbeiten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus, um uns einen kurzen Überblick über Ihr Projekt und Ihre Person zu geben und senden Sie es an: early-career@clariah.at.
Antrag für Softwarelizenzen herunterladen (Word)
CLARIAH-AT hat Mittel reserviert, um Reise- und Vernetzungsaktivitäten von NachwuchswissenschaftlerInnen an österreichischen Institutionen zu unterstützen, die nur über begrenzte oder keine anderen Finanzierungsquellen verfügen: Die Stipendien richten sich an Studierende und Early Career Researchers an einer österreichischen Institution, die einen Teil ihrer aktuellen Forschung im Bereich der Digital Humanities & Cultural Heritage in Form eines Beitrags oder Posters auf einer Konferenz präsentieren möchten, oder sich durch die Teilnahme an einem Workshop die für ihre Forschung notwendigen Kompetenzen aneignen wollen.
Prinzipiell können pro Antrag bis zu 500€ genehmigt werden (höhere Beträge sind in gut begründeten Ausnahmefällen möglich). Es können pro Person pro Jahr durch die Einreichung mehrerer Anträge bis zu €1000.- an Stipendium ausgezahlt werden, Doppelförderung einer Reise ist aber nicht möglich.
Um ein Reisestipendium zu beantragen, füllen Sie bitte das folgende Antragsformular aus. Wir bitten Sie, uns Informationen über sich selbst, Ihr Projekt und die geplante Reise zukommen zu lassen, einschließlich einer Kostenkalkulation für Reise, Unterkunft und Teilnahmegebühr. (Kosten für Verpflegung werden nicht übernommen!)
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit dem ausgefüllten Formular und der Kostenkalkulation an: early-career@clariah.at.
Antrag für Reisestipendien herunterladen (Word)
Mitglieder des CLARIAH-AT Konsortiums treffen sich in regelmäßigen Abständen, um alle eingegangenen Anträge zu prüfen und über die Vergabe der Stipendien abzustimmen. Antragsteller:innen erhalten innerhalb von fünf Wochen nach Eingang des vollständigen Antrags einen Bewilligungs- oder Ablehnungsbescheid vom Konsortium.
Die Antragsteller:innen erklären sich damit einverstanden, dass alle Daten und Dokumente im Zusammenhang mit ihrer Bewerbung an den Exekutivausschuss zur Entscheidungsfindung weitergeleitet werden. Weitere Informationen zur Speicherung und Verarbeitung von Daten finden sich in unserer Datenschutzerklärung.
Die Bewerbungen sollten in englischer Sprache verfasst sein, um die Kommunikation mit europäischen Infrastrukturen zu erleichtern.
Alle anfallenden Kosten müssen von den Stipendiat:innen im Voraus getätigt werden. Stipendien werden im Nachhinein ausgezahlt. Dafür ist als Dokumentation das nachstehend verlinkte Abrechnungsformular auszufüllen. Als Beilagen müssen die jeweiligen Rechnungen mit entsprechenden Zahlungsbelegen (Überweisungsbeleg, Kreditkartenabrechnung) beigelegt werden.
Stipendien werden in der Transparenzdatenbank des Bundes erfasst. Übermitteln Sie uns bitte zu diesem Zweck eine Kopie Ihres aktuellen Meldezettels.
Die Abrechnung erfolgt zweimal jährlich (Ende April und Ende September). Für die Auszahlung ist die Bekanntgabe der Bankdaten notwendig.
Wenn Sie Fragen zu Early Career Stipendien haben, schreiben Sie an: early-career@clariah.at.
Auch CLARIN-ERIC bietet verschiedene Fördermöglichkeiten und Unterstützung für Forschende bzw. Forschungsvorhaben an, die sich nicht (nur) auf Early Career Forschende beschränken, wie etwa das "Trainer Network Programme" oder "Mobility Grants".
DARIAH veröffentlicht in regelmäßigen Abständen den "DARIAH Theme Call", bei dem Projekte mit einer Laufzeit von 2-3 Jahren eingereicht werden können:
Weitere DARIAH Fördermöglichkeiten:
ATRIUM Call of Transnational Access Scheme Grants
Die letzte Ausschreibung für Bewerbungen ist bis 30. November 2026 geöffnet.
Verschiedene Forschende und Nachwuchswissenschaftler*innen wurden von CLARIAH-AT bei der Durchführung ihrer individuellen Forschungsarbeiten im Bereich Digital Humanities und Kulturerbe unterstützt:
CLARIAH-AT Software-Lizenzen
Christian Lendl (University of Vienna) obtained a license/credits for Transkribus
Julia Hintersteiner (University of Salzburg) obtained licenses for Oxygen XML Editor, ChatGPT, and Cursor.ai to carry out her PhD-Thesis
CLARIAH-AT Reisestipendien
Ich hatte das Glück, im Juli 2025 an der DH-Konferenz in Lissabon teilzunehmen, die sich unter anderem mit Barrierefreiheit, langsamer Forschung und kritischem Reflektieren beschäftigte. Besonders bereichernd waren für mich die Begegnungen im WoGeM Mini-Conference-Format, bei dem ich Feedback zu meinem Masterprojekt über queeren Aktivismus erhielt und daraus Perspektiven für eine mögliche Promotion entwickeln konnte. Die Konferenz hat meinen Blick auf Digital Humanities nachhaltig verändert, da sie mir neue Methoden, Konzepte und die Bedeutung von Ethik, Diversität und bewusster Arbeitsweise nahegebracht hat. Ich gehe inspiriert mit frischen Ideen und wertvollen Kontakten nach Hause.
Robin Luger (University of Vienna)- Report on the DH Conference 2025, Accessibility and Citizenship
Dank der Förderung von CLARIAH-AT konnte ich an der DH 2025 in Lissabon teilnehmen und meine Forschung zu automatisierter TEI-Codierung mit Large Language Models vorstellen. Die Vorbereitung und das Feedback während der Konferenz halfen mir, meinen Forschungsansatz zu schärfen und neue Perspektiven zu gewinnen. Besonders bereichernd war der Austausch mit internationalen Kolleg:innen, der mir zeigte, dass meine Arbeit auf großes Interesse stößt. Trotz anfänglicher Nervosität habe ich gelernt, komplexe Inhalte sicher zu präsentieren und meine Zweifel zu überwinden. Die Erfahrung hat mich fachlich und persönlich enorm gestärkt und motiviert mich, meine Dissertation mit frischem Elan weiterzuentwickeln.
Sabrina Strutz (University of Graz) - Report on the DH Conference 2025, Accessibility and Citizenship
Ich bin keine Archäologe – und gerade das machte die CAA-Konferenz in Athen so inspirierend für mich. Ich erlebte, wie spannend der Austausch zwischen Archäologie, digitalen Methoden und interdisziplinärer Forschung sein kann, und wie digitale Tools Forschung lebendig machen und Kultur erlebbar machen.
Besonders faszinierend war die Diskussion über Künstliche Intelligenz und ihren Einfluss auf unsere Arbeit und die Wahrnehmung von Erbe. Die Konferenz hat mir gezeigt, wie wichtig Vernetzung, Innovation und Reflexion sind – und wie bereichernd es ist, Teil dieser Community zu sein.
Massimiliano Carloni (Austrian Academy of Sciences): Report on the 52nd CAA International Conference, Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology
Bei SimAUD 2025 in Madrid konnte ich mein Python-Tool für klimaangepasste Gebäudesimulationen vorstellen und direkt mit internationalen Expert*innen diskutieren. Die Konferenz hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, technische Innovationen mit sozialen, historischen und kulturellen Perspektiven auf Städte zu verbinden. Besonders inspirierend war zu sehen, wie digitale Werkzeuge nicht nur Daten verarbeiten, sondern helfen, Städte gerechter, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf die Rolle von Digital Humanities in der Stadtforschung nachhaltig erweitert.
Sophie Maximiliane Hamann (University of Vienna): Report on the Symposium on Simulation for Architecture + Urban Design (SIMAUD 2025)
Die Corpus Linguistics Conference 2025 war für mich ein echtes Highlight: Ich konnte meine eigene Forschung vorstellen und gleichzeitig spannende Einblicke in die Projekte anderer Forschender gewinnen. Die Diskussionen über Methoden, KI und Sprachquantifizierung haben mir völlig neue Perspektiven eröffnet. Besonders wertvoll war der Austausch mit internationalen PhD-Studierenden und Kolleg:innen – Inspiration pur! Ich nehme ein buntes Potpourri an Wissen, neuen Ideen und Kontakten mit. Ein herzliches Dankeschön an Clariah-AT für das Reisestipendium, das diese Erfahrung möglich gemacht hat!
Claudia Mattes (University of Vienna): Report on Corpus Linguistics Conference 2025
Helene Eisl (University of Vienna): Report on the Ligatus Summer School 2025: European Bookbinding 1450-1830
Topic: Kodikologie, Mediävistik
Report on the DH Conference 2025, Accessibility and Citizenship - Melanie Frauendorfer (University of Graz)
Topic: HTR (handwritten text recognition)
Report on The European Academy of Religion - Yousef Kashou (University of Vienna)
Topic: Theology
CLARIAH-AT Software-Lizenzen
Susanne Schmalwieser (University of Vienna) obtained NVivo 15 (Alfasoft GmbH) to carry out her PhD-Thesis
CLARIAH-AT Reisestipendien
Meine Teilnahme an der Winter School „Intangible Cultural Heritage“ an der Universität Groningen war äußerst bereichernd. Ich konnte durch Workshops, Keynotes und interdisziplinäre Diskussionen neue Perspektiven auf die Dokumentation und Bewahrung vergänglicher Kunst gewinnen. Besonders inspirierend war der praxisnahe Ansatz bei der Vermittlung ephemerer Kunstformen und der Austausch mit Fachkolleg:innen aus verschiedenen Disziplinen. Die Veranstaltung hat meine Ideen für technologische Ansätze zur Bewahrung immateriellen Kulturerbes erheblich erweitert. Ich gehe nun gestärkt und inspiriert in die nächste Phase meiner Forschung.
Anna Rechenmacher (University of Graz): Report on the Winter School on “Intangible Cultural Heritage: Methodological Challenges and Opportunities”
Dank der Unterstützung konnte ich am Ninth Symposium of the ICTM Study Group on Music and Dance in Southeastern Europe teilnehmen und meine Forschung zu digitaler Bewahrung von oralem Kulturerbe präsentieren.
Mein Fokus lag auf ethischen, technischen und gemeinschaftlichen Aspekten der Digitalisierung gefährdeter Sprachen und Musiktraditionen.
Besonders wertvoll war der Austausch mit internationalen Kolleg:innen und Sprachgemeinschaften, der neue Kooperationen und Projektideen anstieß. Diese Erfahrung bestärkt mich, nachhaltige und verantwortungsvolle Wege zur Archivierung und Revitalisierung kultureller Ressourcen weiterzuverfolgen.
Andrea Pascaru (Austrian Academy of Sciences): Report on the Ninth symposium of the ICTM Study Group on Music and Dance in Southeastern Europe
Dank der Unterstützung von CLARIAH-AT konnte ich am 21st International Morphology Meeting teilnehmen – mit einem Vortrag und meinem ersten Poster. Diese Erfahrung hat mein Wissen zu digitalen Analysemethoden und historischer Sprachforschung enorm vertieft. Besonders der Austausch mit internationalen Forschenden hat mir neue Perspektiven eröffnet und meine Präsentationsfähigkeiten gestärkt. Die Teilnahme war für mich ein entscheidender Schritt, um mein wissenschaftliches Profil weiterzuentwickeln.
Dorothea Sichrovsky (Austrian Academy of Sciences): Report on the 21st International Morphology Meeting
Dank des CLARIAH-Travel Grants konnte ich im Sommer 2024 an der ESSLLI Summer School in Leuven teilnehmen. Dort habe ich meine Forschung zu LLMs und Posthumanismus vorgestellt und durch den intensiven Peer-Review-Prozess wertvolles Feedback erhalten. Die interdisziplinären Diskussionen mit Teilnehmenden aus Linguistik, Informatik, Philosophie und Ethik haben meinen Blick auf KI und Digital Humanities enorm erweitert. Besonders bereichernd war die Kombination aus theoretischen Impulsen und methodischem Wissen, die mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich inspiriert hat.
Susanne Schmalwieser (University of Vienna): European Summer School in Logic, Language and Information 2024
Die DHd 2024 in Passau war für mich ein echtes Highlight! Besonders die Workshops zu APIs und Large Language Models haben meinen Horizont erweitert, und das wertvolle Feedback im Doctoral Consortium hat mir neue Impulse für mein Dissertationsprojekt gegeben. Ich war fasziniert von den vielen Einblicken in digitale Editionen, Computational Literary Studies und Ontologien. Der intensive Austausch mit Forscher:innen aus so vielen Disziplinen hat mich unglaublich inspiriert. Ich reise mit einem Kopf voller Ideen, spannender Kontakte und einer großen Portion Motivation zurück nach Wien.
Laura Untner (Austrian Academy of Sciences): 10. Jahreskonferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd 2024) an der Universität Passau
Report on Österreichische Linguistiktagung 2023 - Barbara Heinisch (University of Vienna)