DARIAH 2026: Call for papers
Das DARIAH Annual Event 2026 findet vom 26. bis 29. Mai in Rom, Italien, statt. Gastgeberin des diesjährigen Treffens ist der CNR: Consiglio Nazionale delle Ricerche . Der 26. Mai ist internen DARIAH-Sitzungen vorbehalten, gefolgt von der Hauptkonferenz vom 27. bis 29. Mai.
Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautet:
„Digital Arts and Humanities With and For Society: Building Infrastructures of Engagement“
(Digitale Geisteswissenschaften mit und für die Gesellschaft: Aufbau von Infrastrukturen der Teilhabe).
Call for Papers
Call for Papers
Das Thema des DARIAH Annual Event 2026 lädt dazu ein, digital gestützte Forschung aus einer öffentlichen und partizipativen Perspektive zu betrachten. Im Zentrum stehen Fragen danach, für wen unsere Forschung gedacht ist, welchen sozialen und gesellschaftlichen Nutzen sie entfaltet und wie Forschung neue Dialoge im öffentlichen Raum ermöglichen kann. Ziel ist es, den Austausch darüber zu fördern, wie digitale Infrastrukturen, Netzwerke und kollaborative Methoden Formen der Forschung ermöglichen und stützen können, die offen, flexibel und gesellschaftlich responsiv sind.
Ein konzeptueller Rahmen dafür ist die Idee der Hybridität: das Zusammenwirken von Disziplinen, technologischen und kulturellen Praktiken, die das Ziel der Vernetzung in sich tragen – sei es die Vernetzung von Universitäten oder Gedächtnisinstitutionen mit der Gesellschaft durch gemeinsame Aktivitäten, oder die Schaffung alternativer Räume, in denen Menschen sich über hybride Netzwerke aus physischen und digital vermittelten Begegnungen austauschen und Wissen ko-konstruieren können.
Ob durch wissenschaftliche Reflexionen, konkrete Fallstudien, theoretische Beiträge oder forschungspolitische Überlegungen – dieses Jahr möchten wir untersuchen, wie digitale, soziale und institutionelle Infrastrukturen engagierte Forschung unterstützen und Großzügigkeit, Partizipation und gemeinsame Kreativität in den Digital Humanities fördern können.
Wir laden Beiträge zu einer Vielzahl von Themen ein, darunter – aber nicht darauf beschränkt – folgende:
- Infrastrukturen der Teilhabe: Gestaltung offener, inklusiver, kollaborativer und nachhaltiger Plattformen
- Neue Kooperationsmodelle zwischen Wissenschaft, Gedächtnisinstitutionen und Gesellschaft
- Didaktiken der Teilhabe und öffentlich orientierte (digitale) geisteswissenschaftliche Bildung
- Mapping Engagement: Bewertung und Nachweis gesellschaftlichen Werts und Impacts digitaler Forschung
- Erhaltung, Verantwortung und Resilienz in digitalen Wissensinfrastrukturen
- Ko-Kreation, Citizen Science, partizipative Geisteswissenschaften und gemeinschaftsorientierte Forschung
- Politik- und Governance-Modelle zur Unterstützung partizipativer Infrastrukturen
- Kreative und künstlerische Praktiken als Formen gesellschaftlicher Teilhabe und des Dialogs
- Die Rolle digitaler Archive und partizipativer Praktiken bei der Gestaltung kollektiver Erinnerung und Identität
- Ethische und nachhaltige Ansätze in partizipativer, digital gestützter Forschung
- Implementierung von CARE-Prinzipien: Gestaltung digitaler Infrastrukturen, die Vertrauen, Diversität, Inklusion und Zugänglichkeit fördern
- Interkulturelle und transnationale Perspektiven auf öffentliche Digital Humanities
- Forschungsinfrastruktur als kritische Infrastruktur: Strategien zum Aufbau robuster Strukturen für gesellschaftliche Teilhabe und Gemeinwohl
- Politik- und Governance-Modelle zur nachhaltigen Sicherung partizipativer Infrastrukturen
Wichtige Daten
Einreichungsfrist für Beiträge: 22. Dezember 2025
Registrierung eröffnet am: 15. Februar 2026
Benachrichtigung über Annahme: Ende Februar 2026
Weitere Informationen finden sich auf der Website des DARIAH Annual Event .
Der vollständige Call for Papers findet sich auf der DARIAH-Website:
Call for Papers - DARIAH