KI und Kulturerbe - Symposium an der Österreichischen Nationalbibliothek
Kulturelle Souveränität, Open Data und ihre maschinelle Verwertung
Wann: Montag, 30. November 2026 von 9:30 bis 16 Uhr
Wo: Oratorium der Österreichischen Nationalbibliothek, Josefsplatz 1, 1010 Wien.
Anmeldung: Hier können Sie sich kostenlos bis zum 23.11. 2026 anmelden.
Künstliche Intelligenz beschäftigt alle. Insbesondere auch jene Institutionen und Schnittstellen, an denen kulturelles Erbe zu „Open Data“ wird und werden soll. KI beschleunigt und intensiviert die umfassende digitale Erschließung von Wissensbeständen und Informationen. Doch KI ist ebenso ein Faktor, der viele verunsichert. In ethischer, rechtlicher und technischer Hinsicht. Denn wer Wissen und Daten „öffnet“, exponiert sie auch zugleich - für kommerzielle Interessen und das KI-Harvesting großer Tech-Konzerne.
Das Symposium „KI und Kulturerbe“ in der Österreichischen Nationalbibliothek erörtert Perspektiven, Lösungsansätze und Erfahrungswerte aus der Praxis verschiedener Wissensinstitutionen und stellt sie gemeinsam mit Expert*innen und einem Fachpublikum zur Diskussion.
Aus dem Programm:
- Begrüßung durch Staatssekretär Alexander Pröll, LL.M.
- „Offene Daten, vertrauenswürdige KI: Kulturerbe und Innovation am Beispiel DHinfra.at“ – Keynote von Mag. Walter Scholger, Stv. Institutsleiter des Instituts für Digitale Geisteswissenschaften, Universität Graz.
- „Teilen ohne Ausverkauf. Offene Daten im Zeitalter der KI“ – Keynote von Prof. Dr. Barbara Prainsack, Professorin für vergleichende Politikfeldanalyse, Universität Wien
Das detaillierte Symposiumsprogramm finden Sie hier:
Programm